Weltweite Aufmerksamkeit richtet sich auf das Gesundheitsrisiko, das von einem Kinderhustensaft ausgeht, nachdem festgestellt wurde, dass Chargen des Medikaments mit einem gefährlichen Toxin verunreinigt sind. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) plant, eine umfassende Warnung zu veröffentlichen, nachdem in Nigeria kontaminierte Chargen eines Hustensaftes von Johnson und Johnson gefunden wurden. Es wird berichtet, dass die nigerianische Regulierungsbehörde letzte Woche eine spezifische Charge des Benylin-Sirups zurückgerufen hat, nachdem bei Routineuntersuchungen erhöhte Mengen an Diethylenglykol festgestellt wurden. Dieser Stoff und ein verwandtes Toxin wurden seit 2022 mit dem Tod von über 300 Kindern in mehreren Ländern in Verbindung gebracht, obwohl bisher keine direkte Verbindung zu den kürzlichen Rückrufen nachgewiesen werden konnte. Mehrere afrikanische Nationen, darunter Ruanda, Kenia, Tansania, Simbabwe und Südafrika, zogen das Produkt aus dem Verkehr. Südafrikas Regulierungsbehörde rief eine weitere Charge des Sirups zurück.
Kenvue Inc. im Fokus der Untersuchungen
Das betroffene Unternehmen, kürzlich übernommen von Kenvue Inc., betont in einer Stellungnahme, dass eigene Tests der beanstandeten Charge keine Spuren der gefährlichen Substanzen aufgewiesen haben. Darüber hinaus arbeitet man eng mit der WHO zusammen und steht in Kontakt mit den nigerianischen Gesundheitsbehörden, um die Testergebnisse und Methoden zu überprüfen. Während die WHO in enger Zusammenarbeit mit den südafrikanischen Behörden und dem Hersteller die Quelle der Kontamination untersucht, schließt man die Möglichkeit gefälschter Produkte nicht aus. Bisher wurden keine Nebenwirkungen im Zusammenhang mit dem jüngsten Vorfall gemeldet. Indes wurde frühere Verunreinigungen auf Rohstoffe zurückgeführt, die von Herstellern in Indien und Indonesien stammen.
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