PARIS – Trotz des Ausstiegs von Nike aus dem russischen Markt nach dem Einmarsch in die Ukraine bietet ein Online-Sportartikelhändler weiterhin Produkte der US-Marke an, die auf alternativen Wegen das Land erreichen. Ein Unternehmen nutzt eine Kette von Zwischenhändlern und Routen, die über die Türkei führen, um westliche Waren nach Russland zu importieren. Diese Praxis zeigt, wie globale Geschäftsrealitäten die Versuche westlicher Regierungen und Markeninteressen konterkarieren, Russlands Wirtschaft zu isolieren.
Graumarkt beliefert Russen mit Westprodukten
Die betreffenden Firmen konzentrieren sich auf den Verbrauchsgütermarkt und legen Wert darauf, keine gegen Russland gerichteten Sanktionen zu verletzen. Während der offizielle Import von Nike-Produkten nach Russland 2022 stark abnahm, erlebte er 2023 einen deutlichen Anstieg. Dies spiegelt wider, dass Verbraucher weiterhin nach Möglichkeiten suchen, vertraute ausländische Güter zu erwerben, und Unternehmen wie das genannte damit die russische Wirtschaft indirekt unterstützen. Marken wie Lego und Nike behaupten allerdings, keine Geschäftsverbindungen zu derartigen Distributionsmethoden zu haben. Die Verfügbarkeit westlicher Markenware in Russland stellt eine Herausforderung für das Durchsetzen von Markenrechten dar und wirft Fragen bezüglich des Schutzes internationaler Handelsvereinbarungen auf.
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